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Schlafstörungen: Ursachen & Folgen

Ursachen kennen und vorbeugen

Geschätzte Lesedauer: 1.30 Min.

Sie leiden unter Schlafstörungen? Die Ursachen können vielseitig sein und ernstzunehmende Folgen mit sich bringen. Die Auslöser können von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein. Stress, Alkohol, Medikamente oder Schichtarbeit bedingen Schlaflosigkeit häufig. Auch organische Ursachen sind möglich.

Schaflosigkeit: Typische Ursachen

Schlafstörungen lassen sich in Ursachen primärer und sekundärer Art unterteilen:

Schlafstörungen: Ursachen primärer Art

Primäre Schlafstörungen entstehen zum Beispiel durch folgende Ursachen:

  • Beruflicher und privater Stress
  • Ungünstige Schlafbedingungen
  • Zeitumstellungen oder Langstreckenflüge
  • Unregelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus
  • Schichtarbeit

Schlafstörungen: Ursachen sekundärer Art

Häufig sind sekundäre Schlafstörungen auf organische Ursachen zurückzuführen oder basieren auf psychischen Ursachen:

  • Medikamente
  • Organische bzw. neurologische Erkrankungen
  • Psychisch bedingte Erkrankungen
  • Alkohol- und Drogeneinfluss

Schlafstörungen durch organische Ursachen gehen oftmals mit einer vermehrten Tagesschläfrigkeit einher. Vor allem Patienten mit neurologischen Erkrankungen oder organischen Leiden haben oft mit Schlafstörungen zu kämpfen. Auch nächtliche Bewegungsstörungen, wie Schlafwandeln oder Beinbewegungen im Schlaf, verhindern einen ungestörten Schlaf.

Ebenso können psychische Ursachen mit Schlafstörungen einhergehen. In diesen Fällen kann es schwer zu unterscheiden sein, was Ursachen von Schlaflosigkeit und was Folgen sind.

Innere Unruhe & Schlafstörungen

Innere Unruhe und Schlafstörungen treten häufig gemeinsam auf

Innere Unruhe und Schlafstörungen treten häufig gemeinsam auf. Denn oft nehmen wir kreisende Gedanken oder gar Sorgen mit in die Nacht, finden nicht zur Ruhe und schlafen schlecht. Aus solchen nervös bedingten Schlafstörungen kann schnell ein Teufelskreis entstehen, der den gesamten Alltag beeinflusst.

Bei innerer Unruhe und Schlafstörungen können beispielsweise mediative Übungen oder Atemtechniken helfen. Auch durch Bewegung werden Stresshormone abgebaut und die Entspannung gefördert.

Häufige Ursachen für Schlafstörungen

Ursache innere Uhr

Gerade bei älteren Menschen kommt die innere Uhr manchmal ein wenig aus dem Takt: Das Einschlafen fällt schwerer, die Tiefschlafphasen verkürzen sich und die Leichtschlafphasen werden länger. Ergebnis: Die Betroffenen fühlen sich nach dem Aufwachen nicht ausreichend erholt und haben tagsüber mit Müdigkeit zu kämpfen.

Ursache Stress

Beruflicher und privater Stress sowie seelische Belastungen sind eine der häufigsten Ursachen für Schlafstörungen. Wer die Probleme des Tages beim Zubettgehen verarbeitet, liegt oft lange grübelnd wach und findet nicht in den gewohnten Schlaf.

Ursache Jetlag

Wer viel mit dem Flugzeug unterwegs ist und dabei Zeitzonen durchquert, bringt seine innere Uhr aus dem Gleichgewicht. Die Betroffenen sind dann tagsüber müde und abgeschlagen, finden aber nachts nicht in den erholsamen Schlaf und sind wie aufgedreht. Je mehr Zeitzonen überflogen werden, desto stärker sind die Beschwerden ausgeprägt.

Ursache Schichtarbeit

Viele Arbeitnehmer haben wechselnde Arbeitszeiten zu denen Früh- oder Nachtschichten gehören. Da die Betroffenen hierbei immer wieder gegen ihre innere Uhr ankämpfen müssen, kommt bei der Umstellung regelmäßig der Schlaf-Wach-Rhythmus durcheinander.

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Schlafmangel Folgen

Auf innere Unruhe, Schlafstörungen und Schlafmangel folgen je nach Betroffenem unterschiedliche Auswirkungen, die ernstzunehmende Erkrankungen begünstigen können:

Mann mit Kopfschmerzen als Schlafmangel Folgen
  • Gereiztheit, Ängstlichkeit, Müdigkeit, Lethargie und Lustlosigkeit

  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen

  • Gemindertes Reaktionsvermögen

  • Atmungsstörungen

  • Depressionen, Übergewicht oder Bluthochdruck

  • Herzerkrankungen

Gelegentlich schlecht zu schlafen ist nicht problematisch. Wenn Ihre Schlaflosigkeit allerdings länger anhält, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

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1IQVIA Pharmatrend Deutschland, Absatz 05/2020