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Schlafrhythmus

Warum unser Biorhythmus für gesunden Schlaf notwendig ist

Geschätzte Lesedauer: 2 Min.

Regelmäßige Schlafzeiten bedingen einen gesunden Schlaf. Unregelmäßiges Zu-Bett-Gehen kann großen Einfluss auf unseren Schlaf ausüben. Denn wer gegen seinen eigenen Biorhythmus lebt, klagt eher über eine verminderte Leistungsfähigkeit oder gar Schlafstörungen.

Gesunder Schlaf & Biorhythmus

Unser Biorhythmus bestimmt nicht nur unseren Schlafrhythmus, sondern auch unsere Leistungsfähigkeit. Er entscheidet, wann wir uns besonders fit fühlen und wann wir müde werden. Dabei tickt der Biorhythmus bei jedem Menschen anders.

Schlafender Mann

Im Laufe des Tages schwankt unser Biorhythmus stetig. Das führt unter anderem dazu, dass unsere Konzentration und Leistung im Tagesverlauf abnehmen und anschließend durchaus wieder ansteigen können. Ein Leben gegen den Biorhythmus führt zu einer verminderten Leistungsfähigkeit, Müdigkeit und Schlafstörungen.

Gesteuert wird der Biorhythmus vom Licht. Der Wechsel zwischen Hell und Dunkel ist ein wichtiger Taktgeber.

Die 5 Schlafphasen

Natürlicher Schlaf gliedert sich in fünf Schlafphasen, die sich im Laufe der Nacht ca. alle 90 Minuten wiederholen:

Einschlafphase (Non-REM)

Bei der Einschlafphase handelt es sich um die ersten Minuten während des Einschlafens und danach. Der Körper sinkt in dieser Phase immer weiter in die Beruhigung und Entspannung ab. Die Zahl der Atemschläge und der Pulsschlag verringern sich, die Atmung wird tiefer.

Leichtschlafphase (Non-REM)

Die Leichtschlafphase macht ungefähr die Hälfte des Schlafens aus. In dieser Phase beschränkt sich die Hirnaktivität vor allem auf niedrige Frequenzen. Die Muskeln sind entspannt und der Schlaf findet nahezu ohne Augenbewegungen statt. Außerdem ist das Bewusstsein abgeschaltet.

Tiefschlafphase (Non-REM)

Die Tiefschlafphase gliedert sich in zwei Teile: Phase drei und vier. In der Tiefschlafphase ist die Erholung besonders groß und der Schlaf tief und fest. Die Tiefschlafphase ist für die körperliche und geistige Erholung am wertvollsten.

Tiefschlafphase (Non-REM) (1)

Im zweiten Teil der Tiefschlafphase ist es besonders schwer, Personen aufzuwecken. Dem zweiten Teil folgt eine kurze Leichtschlafphase, die in den REM-Schlaf übergeht.

Traumphase (REM)

Die Traumphase wird auch REM-Schlaf (Rapid-Eye-Movement) genannt. In dieser Phase des Schlafs bewegen sich die Augen schnell und die Gehirnaktivität steigt. Das Träumen beginnt.

Den richtigen Schlafrhythmus finden

Guter Schlaf ist wichtig. Ein geregelter Schlafrhythmus ist für einen gesunden Schlaf essenziell. Dieser innere Taktgeber ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, bestimmt die Aktivität sämtlicher Körperfunktionen und steuert die Schlafphasen. Doch nur die wenigstens Menschen folgen Ihrem eigenen Schlafrhythmus.

Für einen gesunden Schlaf sollten Sie nicht gegen Ihren Biorhythmus leben:

Stress auf der Arbeit beeinflusst den Biorhythmus
  • Führen Sie einen geregelten Tagesablauf mit festem Schlafrhythmus ein

  • Vermeiden Sie den abendlichen Filmmarathon, denn grelle Lichtduschen und soziale Ansprache halten uns wach

  • Auch bestimmte Routinen vor dem Zu-Bett-Gehen können zu einem gesunden Schlaf beitragen

  • Abends sollten Sie starke körperliche Betätigung vermeiden, diese steigert die Körpertemperatur und macht wach

  • Auch Stresshormone beeinflussen unseren Biorhythmus

Um Ihren Körper auf das Schlafen einzustimmen, helfen auch entspannende abendliche Schlafrituale: Trinken Sie einen warmen Tee vor dem Zubettgehen, atmen Sie zehnmal tief ein und aus oder lesen Sie ein Buch.

Übrigens: Entscheidend für einen erholenden Schlaf und ein ausgeruhtes Aufwachen ist nicht die Dauer, sondern die Schlafqualität.

Schlafrhythmus durch Jetlag gestört

Schlafrhythmus & Jetlag

Wer viel mit dem Flugzeug unterwegs ist und dabei Zeitzonen durchquert, kann seinen Schlafrhythmus durcheinanderbringen. Die Betroffenen sind dann tagsüber müde und abgeschlagen, finden aber nachts nicht in den erholsamen Schlaf und sind wie aufgedreht.

Schlafrhythmus durch Schlafstörungen gestört

Schlafrhythmus & Schlafstörungen

Die Auslöser von Schlafstörungen können von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein. Außerdem unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Arten von Schlafstörungen. Beide können gleichermaßen starke Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit haben.

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1IQVIA Pharmatrend Deutschland, Absatz 05/2020