Natürlicher Schlaf

Etwa ein Viertel unseres Lebens verbringen wir im Schlaf. In der Schlafphase sinken Puls, Atemfrequenz sowie Blutdruck ab und die Gehirnaktivität lässt nach. Diese Erholungsphase ist wichtig für unsere Gesundheit und erhält unsere Leistungsfähigkeit.

Wann wir schlafen müssen, sagt uns unsere innere Uhr. Sie ist für unseren Schlaf-Wach-Rhythmus verantwortlich und regelt damit unser ganz individuelles Schlafbedürfnis.

Teilt die innere Uhr unserem Gehirn mit, dass es Zeit zum Schlafen ist, schüttet das Gehirn, über die Zirbeldrüse, das Schlafhormon Melatonin aus. Wir gähnen, werden müde und schlafen ein. Wie lange wir dann schlafen, hängt von unserem ganz individuellen Schlafbedürfnis und unserem jeweiligen Lebensalter ab.

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Neugeborene: bis zu 18 Stunden

1 - 12 Monate: 14 - 18 Stunden

1 - 3 Jahre: 12- 15 Stunden

3 - 5 Jahre: 11- 13 Stunden

5 - 12 Jahre: 9 - 11 Stunden

Jugendliche: 9 - 10 Stunden

Erwachsene und Ältere: 6 - 8 Stunden 

Schwangere: 8 Stunden und mehr

 

Während wir schlafen durchläuft unser Körper vier Schlafzyklen, die sich in einzelne Schlafphasen unterteilen: Einschlafphase, vier sogenannte Non-REM-Phasen (REM = rapid eye movement = schnelle Augenbewegung) und eine REM-Phase.

 

  • Einschlafphase
    In der Einschlafphase nehmen unsere Sinneswahrnehmungen langsam ab, die geistige Aktivität verringert sich, unsere Muskeln erschlaffen, Herzfrequenz und Atembewegungen stabilisieren sich. Kurz: wir beginnen uns zu entspannen und schlafen langsam ein.
     
  • Non-REM Stadium I
    Diese Phase ist ein Teil des Einschlafprozesses sowie Anfangs- und Endpunkt der vier nächtlichen Schlafzyklen. Sie dauert nur wenige Minuten, manchmal auch nur Sekunden. Unsere Augen bewegen sich langsam und ziellos.
     
  • Non-REM Stadium II
    In dieser Phase wird der Schlaf tiefer. Die Augen bewegen sich kaum noch, die Muskeln sind nahezu komplett entspannt. Häufig werden hier träumerisch Probleme gewälzt, die tagsüber nicht verarbeitet wurden. Sind diese Probleme schwerwiegend, erreicht man kein tieferes Schlafstadium und kann nicht abschalten, wodurch der Erholungswert des Schlafes sinkt.
     
  • Non-REM Stadium III
    In der dritten Non-REM Phase nimmt die Aktivität des Gehirns weiter ab und der Schlaf vertieft sich zunehmend.
     
  • Non-REM Stadium IV
    Hier erreicht der Körper seinen erholsamsten Schlafzustand: den Tiefschlaf. Jetzt sind Atem- und Herzfrequenz sehr langsam und regelmäßig, die Muskeln sind komplett erschlafft und die Augen bewegen sich nur noch minimal.
     
  • REM Stadium
    Während des REM Stadiums haben wir die meisten und intensivsten Träume. Diese Schlafphase wird deshalb auch mit Traumschlaf bezeichnet. Die Augenbewegungen sind jetzt besonders stark, Puls und Atemfrequenz sind erhöht und unregelmäßig. 

 

Die einzelnen Schlafphasen und der Schlafzyklus sind bei jedem Menschen gleich - variieren aber in ihrer Dauer von Mensch zu Mensch. Der natürliche Schlaf folgt also keiner Norm - sondern allein dem ganz individuellen Bedürfnissen eines jeden Menschen. Wird dieses Schlafbedürfnis - durch welche Faktoren auch immer - gestört, kann es zu Schlafstörungen mit teils gravierenden Folgen für Gesundheit und körperliche Leistungsfähigkeit kommen.

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